Reden

29.11.2018, 18:24 Uhr
 
Rede vom 29. November 2018
TOP 7 - Klimaschutz
Dr. Klaus-Peter Schulze im Plenum (Foto: Deutscher Bundestag/Achim Melde)
Heute hat Klaus-Peter Schulze im Deutschen Bundestag eine Rede zum Ausstieg aus der Kohle gehalten. Darin machte er deutlich, dass bei der gesamten Diskussion nicht ausschließlich der Klimawandel und somit die globale Ebene betrachtet werden darf. Es sind ebenso die umfangreichen Konsequenzen auf der regionalen Ebene zu berücksichtigen.

So hatte die überstürzte Schließung der DDR-Tagebaue nach der Wende auf viele Gewässer unserer Region massive negative Auswirkungen – Stichwort „braune Spree“. Wenn jetzt eine kurzfristige Stilllegung der Kohlekraftwerke und Schließung der aktiven Tagebaue gefordert wird, dann sind auch die drohenden wasserwirtschaftlichen Folgen zu beachten. 
 
Schulze ist der Überzeugung: Die sich mit einem Kohleausstieg befassende Strukturkommission muss Konzepte vorlegen, wie der Wasserhaushalt der Gewässer in den Kohleregionen erhalten und eine weitere Verockerung verhindert werden können.
Der CDU-Abgeordnete findet es positiv, dass die Kommission nun noch länger tagen soll. „Damit hat sie die Möglichkeit, solche wichtigen Punkte eingehender zu betrachten“, so Schulze.
 
 
Die komplette Rede können Sie sich unter folgendem Link ansehen: