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19.02.2020, 11:41 Uhr

Schulze kritisiert Rodungsstopp in Grünheide

Ich sehe den aktuellen Stopp der Rodungsarbeiten für die Errichtung der Tesla-Fabrik in Grünheide sehr kritisch. Es liegt hier ein qualifizierter Bebauungsplan vor und das Gelände ist als Industriegebiet ausgewiesen. Aus diesem Grund ist es für die Rodung unerheblich, ob Tesla eine Baugenehmigung für die geplante Giga-Factory besitzt. Der Bebauungsplan muss Bestand haben und darf nicht mit Verweis auf den Natur- und Artenschutz aufgehoben werden. Wir dürfen an dieser Stelle nicht das Signal aussenden, dass der Industriestandort Deutschland ein unsicheres Feld für umfassende Investitionen ist.

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB

Ich halte das Vorgehen der Grünen Liga für falsch. Wir steigen mit dem Verweis auf den Klimawandel aus der Kohle aus und es gehen daraufhin tausende Arbeitsplätze in Südbrandenburg verloren. Nun will ein Konzern aus dem Bereich der Elektromobilität tausende Arbeitsplätze im Süden von Berlin schaffen. Dies nun mit dem Verweis auf den Natur- und Artenschutz stoppen zu wollen, ist klimapolitisch keine schlüssige Argumentation. Zumal sich auf den Flächen eine Kiefern-Monokultur befindet und es sich somit nicht um ein artenreiches Gebiet handelt.

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