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25.07.2016, 09:48 Uhr

LOBBE Industrieservice GmbH & Co. KG

 

In Spremberg bei der Lobbe GmbH
Spremberg -

Die Abgeordneten Dr. Schulze MdB und Raik Nowka MdL wurden vom Geschäftsführer des Unternehmens Herrn Dr. Eisermann und dem Prokuristen Herrn Lehmann sowie dem Betriebsleiter des Standortes Spremberg in der Drebkauer Straße Herrn Teschner mit einer freudigen Nachricht begrüßt. Das Unternehmen wird sich mit weiteren Investitionen am Standort in Spremberg etablieren und bekennt sich somit klar zu Spremberg. Die  LOBBE Industrieservice GmbH & Co. KG, die derzeit 70 Mitarbeiter und bei Bedarf 5-15 Leiharbeiter am Standort beschäftigt, freut sich, diese Investition in Spremberg tätigen zu können. Man hatte bereits mit dem Umzug des Sitzes aus dem mittlerweise abgerissenen Spremberger Kraftwerk Trattendorf gute Erfahrungen in der Region gemacht. Diese Nachricht erfreut die Abgeordneten. Die Geschäftsführung macht aber auch darauf aufmerksam, dass man als Unternehmer bei heutiger politischer Lage oft kein gutes Gefühl mehr haben kann. Oft fragt man sich, was sich manche Entscheidungsträger bei ihren Vorstellungen denken. So wird der  Plan der Dekarbonisierung genannt und dass ab 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr eingebaut werden. Dies ist für ein Industrieserviceunternehmen, welches einen Großteil seiner Dienstleistungen  mit Fahrzeugen erbringt, besonders dramatisch. Hinzu kommt, dass die Braunkohle als stabiler Energieträger noch eine Zeit bleiben muss, meint Dr. Eisermann. LOBBE ist insgesamt mit ca. 10-15 % von Aufträgen direkt von der Braunkohle abhängig. Diese Auftragsgröße kann nicht kompensiert werden, da sie als Industriedienstleister in der Industrie tätig sind und eine Industrieansiedlung  Voraussetzung bleibt. Hoffnung setzt das Unternehmen aber auf das neue hoffentlich gut finanzierte Verwaltungsabkommen zwischen der LMBV, dem Bund und der beteiligten Bundesländer zur Beseitigung der Bergbaufolgeschäden. Denn das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen auch in diesem Bereich an. Dabei muss die Politik noch klären, wohin der Eisenockerschlamm, der beräumt wurde, abgelagert werden kann. Dieser Entsorgungsweg, der mindestens 10 Jahre dauert, muss für alle Beteiligten verlässlich geklärt werden. LOBBE, die insgesamt in Deutschland 23 Standorte betreiben, übernimmt u.a. den Entsorgungspart bei Sanierungsfirmen und beräumt Altflächen sowie Hausmülldeponien. Wir danken für ein offenes und konstruktives Gespräch, welches auch die allgemeinpolitischen Themen wie den Brexit, die Flüchtlingspolitik und  das Fracking streifte.