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28.07.2016, 10:41 Uhr

Besuch bei der Peitzer Wohnungsbau- und verwaltungsgesellschaft

 Als Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  ist Dr. Schulze auch für den Bereich Wohnungsbau zuständig. Deshalb war ein Besuch der Peitzer Wohnungsbau-und verwaltungsgesellschaft ein wichtiger Anlaufpunkt während der Sommertour 2016. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer Lutz Schneider wurde die aktuelle Situation beleuchtet und über Entwicklungschancen diskutiert.

Lutz Schneider und Dr. Schulze im Gespräch
Peitz -

Die Peitzer Wohnungsbaugesellschaft hat über 1200 Wohnungen im Bereich Peitz, der Gemeinde Kolkwitz und in der Spreewaldgemeinde Burg im Bestand. Nach einem Insolvenzverfahren 2005 konnte sich die Gesellschaft durch Investitionen, aber auch durch Abrissmaßnahmen stabilisieren. Der Geschäftsführer Herr Schneider betonte die Notwendigkeit, auch in Zukunft kleinere Wohnungsbaugesellschaften bei der Förderung von Investitionen und notwendigem Abriss zu berücksichtigen. Der notwendige Abriss von Wohnungen ist bisher ohne größere Probleme erfolgt. Durch langfristige Planung, rechtzeitige Information der Mieter und individuelle Angebote für neue Wohnungen konnte die Wohnungsbaugesellschaft überzeugen.

 

Der demografische Wandel macht sich auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. Geschäftsführer Lutz Schneider erläutert die Situation und die Auswirkungen für die Gesellschaft. Durch die verbesserte Situation auf dem Arbeits-und Ausbildungsmarkt in der Region suchen zwar mehr junge Leute oder Familien Mietwohnungen, aber auf Grund der günstigen Zinslage sind viele bestrebt, Wohneigentum zu schaffen. Das hohe Durchschnittsalter der Mieter macht weitere Investitionen notwendig, um z.B. auch Wohnungen in der 3. oder 4. Etage vermieten zu können.

Für die Zukunft des Unternehmens ist die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region entscheidend. Notwendig sind vor allem klare politische Entscheidungen zum Braunkohlentagebau. Auch die angestrebte Gebietsreform wird Auswirkungen auf die  Kommunen im Landkreis Spree-Neiße haben.

Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass sich die Rahmenbedingungen für kleinere Wohnungsbauunternehmen nicht verschlechtern dürfen. Dr. Schulze versprach, die angesprochenen Themen im zuständigen Bundestagsausschuss einzubringen.