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26.08.2016, 08:35 Uhr

Agat Tank

Anlässlich der Sommertour besuchte Dr. Schulze, MdB mit den Kollegen Raik Nowka, MdL und dem Spreetaler Bürgermeister Manfred Heine die neu angesiedelte Firma Agat Tank im Industriepark Schwarze Pumpe. 

 

Besichtigung Agat Tank

Als Geschäftsführer hat Herr Jozef Nizialek das alte SVZ-Tanklager vom Insolvenzverwalter erworben und in den letzten 2 Jahren bisher 5 Millionen Euro in den Standort investiert, um als Mineralölhändler die Region zu versorgen. Mit einem derzeitigen Lagervolumen von 3,5 Mio. Litern Diesel ist noch nicht das Ende der Entwicklung erreicht. Herr Nizialek plant auch den Bau einer Tankstelle und den Vertrieb von Motorenölen. Die nächsten Tanklager um Schwarze Pumpe befinden sich im Raum Dresden und Berlin, wodurch für die regionalen Abnehmer bisher höhere Mautkosten anfallen und im gleichen Zug ein höherer Zeitaufwand entsteht. Wenn die Firma Ihre volle Leistungsfähigkeit entfaltet, werden täglich ca. 100 LKW zusätzlich den Industriepark befahren, wodurch für Dr. Schulze die Ortsumfahrung von Gallinchen eine höhere Notwendigkeit im Bundesverkehrswegeplan erhalten muss. ​

Aktuell ist die Agat Tank GmbH zusammen mit der Agat Oil GmbH sowie weiteren Firmen am Hauptgeschäftssitz in Berlin-Steglitz gewerblich ansässig. Jedoch werden alle Firmen in den Industriepark umziehen. „Jeder soll hier her ziehen und etwas aufbauen!“ fügt Herr Nizialek an und hebt die permanente Betreuung und Unterstützung von Unternehmensansiedlungen durch  Bürgermeister Heine hervor. Derzeit ist er mit 12 Mitarbeitern vor Ort jedoch werden es in naher Zukunft 45 werden da er den Großteil seiner Berliner Belegschaft zum Wohnortwechsel in die Lausitz bewegen kann.

Alle bisherigen Bautätigkeiten von Herrn Nizialek wurden durch Eigenmittel finanziert. Für die weiteren Maßnahmen werden Kredite benötigt, wozu derzeit die entsprechenden Verhandlungen laufen.

Für Bürgermeister Heine, den Landtagsabgeordneten Herr Nowka und Dr. Schulze steht fest, dass die Firma Agat Tank ein positives Beispiel für Wirtschaftsansiedlung in der Lausitz ist. Die Schaffung von Arbeitsplätzen macht vor Landesgrenzen nicht halt, sodass Bürgermeister Heine die Firma aktiv unterstützt.