Neuigkeiten

17.04.2018, 10:52 Uhr

Gespräch mit polnischen Partnern der Euroregion Spree-Neiße-Bober

(Guben / Gubin) Durch die Euroregion Spree-Neiße-Bober werden nicht nur Projekte auf deutscher Seite gefördert, auch die polnische Grenzregion um Gubin profitiert davon.

Beim Gespräch mit dem Präsidenten der Euroregion Czeslaw Fiedorowicz in der Gubiner Geschäftsstelle wurde die Bedeutung der Euroregion für die Grenzregionen klar herausgestellt. Ohne die Unterstützung durch die Europäische Union wären zahlreiche Projekte besonders für kleinere Vereine und Verbände nicht möglich. Die gegenseitigen Kontakte zwischen Deutschen und Polen sind wichtig für die weitere Entwicklung.
Die Region muss für junge Menschen attraktiv bleiben, auch dafür wird weiterhin die Unterstützung der EU notwendig sein. Die Zusammenarbeit im Interesse beider Seiten funktioniert auf der kommunalen Ebene bereits sehr gut. Ein Beispiel sind die gemeinsamen Kläranlagen für Guben und Gubin. Der Ausbau des grenzüberschreitenden Rettungswesens ist eine Aufgabe, an der zur Zeit gearbeitet wird.
Ein großes Problem ist die Auszahlung der EU-Fördermittel, für die in der laufenden Förderperiode die Brandenburger Landesregierung zuständig ist. Einige Projekte sowohl auf deutscher als auch polnischer Seite sind auf Grund der fehlenden Finanzen bereits gefährdet.
Dr. Schulze wird auch in Zukunft die Arbeit der Euroregion Spree-Neiße-Bober unterstützen.
„Ich hoffe, dass auch in Potsdam die Wichtigkeit dieser Einrichtung für unsere Region erkannt und das Problem der Auszahlung von EU-Mitteln umgehend gelöst wird.“, betonte er.