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25.01.2019, 12:21 Uhr

Viele interessante Gespräche auf der Grünen Woche

Am 23. Januar 2019 besuchte Klaus-Peter Schulze die Internationale Grüne Woche im Berliner Messezentrum. In seiner Funktion als Mitglied des Tourismusausschusses sowie des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit besuchte er mehrere Stände und führte interessante Gespräche mit den Vertretern von Verbänden und Interessensgruppen.

Schulze besuchte die Grüne Woche 2019
Zu Beginn seines Gangs über die Messe besuchte Schulze den Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Dort sprach er über die positive Zunahme der Anzahl von Bio-Produkten. Schulze merkte jedoch an, dass es ein solches Angebot nicht nur in den großen Städten geben darf, sondern auch die Menschen im ländlichen Raum Zugang zu den häufig dort erzeugten Bio-Produkten haben müssen. Darüber hinaus können gerade in kleinen Ortschaften, die unter einem Bevölkerungsrückgang leiden, Hofläden ein Kristallisationspunkt für das Dorfleben sein. 
 
Am Stand des Deutschen Bauernverbandes sprach Schulze gemeinsam mit seinen Kollegen und Kolleginnen des Tourismusausschusses über die aktuelle Situation in der Landwirtschaft und im Landtourismus. Ein wichtiges Thema war dabei der Breitbandausbau im ländlichen Raum. Schließlich spielt gerade beim Landtourisums die Breitbandversorgung eine immer wichtigere Rolle und ist nach Aussage der Anbieter für viele Kunden ein wichtiger Faktor.
 
Daran anschließend folgte ein Besuch des Standes der Waldeigentümer (AGDW) und ein Gespräch mit dem neuen AGDW-Präsidenten Hans-Georg von der Marwitz sowie dem Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrats, Georg Schirmbeck. Thema war hier vor allem die mögliche Unterstützung der deutschen Waldeigentümer bei der Bewältigung der durch den letzten Hitzesommer verursachten Waldschäden.

Als nächstes stand ein kurzer Besuch bei dem Verbund kompostierbare Produkte e.V. an, bevor es zur vorletzten Station des Rundgangs zum Zentralverband Gartenbau in die Blumenhalle ging. Zum Abschluss führte Schulze ein Gespräch mit den Weidetierhaltern. Thema war natürlich der WOlf und die großen Herausforderungen, vor denen die Weidetierhalter in diesem Zusammenhang stehen. Der CDU-Abgeordnete ist innerhalb der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag der für dieses Thema zuständige Berichterstatter. In dieser Funktion hat er im letzten Jahr zusammen mit seinem SPD-Kollegen erfolgreich einen Antrag zum Wolfsmanagement in den Bundestag eingebracht. Die nach wie vor hohen Risszahlen sowie die Sichtung von Wölfen in bewohnten Gebieten machen jedoch deutlich, dass hier weiterhin ein großer Handlungsbedarf vorliegt.