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29.01.2019, 13:56 Uhr

Volle Hallen bei der Handwerkermesse in Cottbus

Der Termin der Handwerkermesse in Cottbus hat einen festen Platz im Kalender des Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Schulze. Auch in diesem Jahr konnte er sich gemeinsam mit den anderen Besuchern und Gästen an den zahlreichen Ständen ausgiebig von der Qualität des heimischen Handwerkes überzeugen.

Sehr beeindruckt von der Leistungsschau des Lausitzer Handwerkes zeigte sich auch der Präsident des Deutschen Handwerkes. Peter Wollseifer besuchte die Cottbuser Messe das erste Mal.
 
Ein Thema wurde neben den fachlichen Fragen auch bei Ausstellern und Besuchern heiß diskutiert: Der Ausstieg aus der Braunkohle. Die frisch auf dem Tisch liegenden Vorschläge zur Strukturentwicklung in der Lausitz sehen viele Handwerker skeptisch. Noch gibt es zu wenig konkrete Vorschläge, wie insbesondere der Wegfall von gut bezahlten Industriearbeitsplätzen kompensiert werden soll. 
 
Ohne gute Löhne gibt es weniger Aufträge für das Handwerk. Diese Sorge teilt auch Klaus-Peter Schulze. Er sieht den vorliegenden Kompromiss insgesamt positiv, aber es gibt noch einige Punkte, auf die im Gesetzgebungsverfahren stärker eingegangen werden muss. „Ich werde mich im Bundestag dafür einsetzen, dass in der Lausitz eine gute Entwicklung gelingen kann. Die Unterstützung für Handwerk und Mittelstand ist notwendig, um eine vielschichtige, auf breiten Schultern getragene Wirtschaftskraft zu erreichen“, so das Fazit des Bundestagsabgeordneten.