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19.02.2019, 13:15 Uhr

CDU-Landesgruppe Brandenburg spricht mit deutscher Gipsindustrie über Folgen des Kohleausstiegs

Gestern hat sich die Gruppe der brandenburgischen CDU-Bundestagsabgeordneten mit Vertretern der Gipsindustrie ausgetauscht. Dabei ging es um die Folgen des Braunkohleausstiegs für diese Industrie sowie die möglichen Konsequenzen für die Standorte in Brandenburg. 

CDU-Landesgruppe Brandenburg mit Vertretern der Gipsindustrie
Allein in Brandenburg haben die verschiedenen Gipsunternehmen 400 Beschäftigte. Diese Arbeitsplätze sind aufgrund des Kohleausstiegs akut bedroht. Schließlich basiert die deutsche Gipsversorgung zu 55 Prozent auf Gips, der aus den Abgasen der Rauchgas-Entschwefelungsanlagen von Kohlekraftwerken gewonnen wird.
 
Es ist daher wichtig, dass die Strukturkommission in ihrem Abschlussbericht dieses Thema berücksichtigt hat. Wir als Brandenburger Abgeordnete werden nun sehr darauf achten, dass im anstehenden Gesetzgebungsverfahren beim Thema Gips sowohl die Versorgungssicherheit als auch die Sicherung der entsprechenden Arbeitsplätze ausreichend berücksichtigt werden.