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02.03.2018, 12:02 Uhr

Artenschutz darf nicht missbraucht werden

Im Hinblick auf den morgigen Tag des Artenschutzes hebt der CDU-Umweltpolitiker Klaus-Peter Schulze die große Bedeutung des Kampfes für den Erhalt der Arten hervor. „Unser Einsatz für den Artenschutz zielt nicht nur darauf ab, bedrohte Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren. Wir erhalten damit zudem wichtige Ökosystemleistungen wie die Bestäubung von Pflanzen, die natürliche Schädlingsbekämpfung sowie die Selbstreinigungskräfte der Böden und Gewässer“, so Schulze.

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
Der Bundestagsabgeordnete warnt jedoch zugleich, dass der Artenschutz nicht missbraucht werden dürfe: „Aktuell gibt es beim Bahnprojekt Stuttgart 21 viel Aufregung hinsichtlich möglicher manipulierter Funde geschützter Käferarten. Wer auch immer für die Platzierung des entsprechenden Materials verantwortlich ist – dem Artenschutz in Deutschland wurde damit ein Bärendienst erwiesen.“ Nach Ansicht von Schulze darf der Artenschutz nicht zu einem Instrument der politischen Auseinandersetzung verkommen. 
 
Der Tag des Artenschutzes wurde im Rahmen des Washingtoner Artenschutzabkommens im Jahr 1973 eingeführt und findet jährlich am 3. März statt. Das Abkommen zählt zu den bedeutendsten internationalen Naturschutzabkommen. Es reguliert den internationalen Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten und trägt somit signifikant zu deren Schutz bei.