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11.04.2018, 16:01 Uhr

Grundsteuerreform für höhere Besteuerung von Windkraftanlagen nutzen

Im Zuge der anstehenden Reform der Grundsteuer fordert der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze eine umfassendere steuerliche Einbeziehung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen. „Bisher wird die Fläche, auf der diese Anlagen stehen, als unbebautes Grundstück bewertet und die Eigentümer zahlen somit eine geringere Grundsteuer. Diese Regelung gilt es zu ändern“, so Schulze.

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
Der CDU-Bundestagsabgeordnete weiter: „Es geht bei diesem Thema im Kern um eine angemessene Beteiligung der Kommunen an den Gewinnen aus der Stromerzeugung mittels regenerativer Energieträger. Eine damit einhergehende Verbesserung der kommunalen Finanzen wäre ein Ausgleich für die negativen Begleiterscheinungen, denen Gemeinden durch solche Anlagen ausgesetzt sind. Dazu zählt unter anderem die Veränderung des Landschaftsbildes.“
 
Schulze hatte sich bereits in der letzten Legislaturperiode für eine Grundsteuerreform eingesetzt und bei seinen Fraktionskollegen für eine Überarbeitung der Grundsteuerpflicht für Windkraft- und Photovoltaikanlagen geworben.