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29.01.2019, 16:32 Uhr

61. Parlamentarische Beiratssitzung der Stiftung für das sorbische Volk im Deutschen Bundestag

Dr. Klaus-Peter Schulze zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

Am Freitag, den 25. Januar 2019 kam der Parlamentarische Beirat der Stiftung für das sorbische Volk zur 61. Sitzung im Deutschen Bundestag zusammen.

Auf Einladung des Lausitzer Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus-Peter Schulze wurde die Sitzung des Parlamentarischen Beirats in den Räumen des Bundestages abgehalten.

Unter Leitung des Vorsitzenden Herrn Marco Schiemann MdL tagte der Parlamentarische Beirat zu verschiedenen Themen.

Der Parlamentarische Beirat ist neben der Direktion mit dem Direktor und dem Stiftungsrat das dritte Organ der Stiftung für das sorbische Volk. Im Parlamentarischen Beirat sind u.a. Vertreter der Landtage und des Bundestags vertreten. Eine wichtige Rolle nimmt der Parlamentarische Beirat in der Stiftung für das sorbische Volk ein: Der Parlamentarische Beirat vertritt die Interessen der Sorben auf parlamentarischer Ebene. Bestehend aus Parlamentariern auf Bundes- wie Landesebene werden die Interessen des sorbischen Volkes, das eine anerkannte nationale Minderheit in Deutschland ist, vertreten.

In der 61. Sitzung des Parlamentarischen Beirats berichteten die Mitglieder des Brandenburger und Sächsischen Landtags und Bundestagsmitglied Dr. Klaus-Peter Schulze zur aktuellen Lage sorbischer Interessen auf verschiedenen politischen Ebenen. Auch die Situation der sorbischen Sprache, insbesondere in den neuen Medien stand auf der Agenda. Die Mitglieder wählten bei der 61. Parlamentarischen Beiratssitzung Dr. Klaus-Peter Schulze MdB zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden:„ Die Wahl und Ernennung zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Parlamentarischen Beirats der Stiftung für das sorbische Volk und das so mir entgegengebrachte Vertrauen, hat mich sehr geehrt und gefreut. Das Amt hat für mich einen sehr persönlichen Bezug. In meinem Amt als Bürgermeister in Spremberg war ich Mitglied in der Stiftung für das sorbische Volk und setze ich mich für die Belange des sorbischen Volkes ein. Auch in der Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter fühle ich mich nach wie vor meiner Heimat sehr verbunden und setzte mich für meine Lausitzer Region ein, die durch die sorbische Kultur und ihre Einzigartigkeit geprägt ist. Diese kulturelle Besonderheit gilt es zu bewahren. Und dafür setzte ich mich gerne ein. Das Amt des stell. Vorsitzenden ist für dieses Vorhaben eine gute Gelegenheit.“