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06.03.2019, 09:08 Uhr

Nachsitzen beim Thema Insektenschutz

Nach Ansicht des Lausitzer Bundestagabgeordneten kommt Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger mit seinem angekündigten Insektengipfel viel zu spät. „Es ist seit langem bekannt, dass sich Maßnahmen wie Blühstreifen und Strukturelemente wie Totholz und Steinhaufen positiv auf die Insektenvorkommen auswirken“, so Schulze. 

Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
Der CDU-Bundestagsabgeordnete bemängelt, dass Brandenburg dennoch das einzige Bundesland ist, das keine derartigen Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft fördert. „Der von Vogelsänger angekündigte Insektengipfel ist daher kein Zeichen des Aufbruchs, sondern Schaufensterpolitik. Statt eines Gipfels braucht es jetzt die schnelle Einführung eines umfassenden Förderprogramms. Schließlich existiert unter Landwirten eine hohe Bereitschaft, mithilfe von Umweltmaßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen. Brandenburg darf bei diesem Thema nicht weiter das Schlusslicht sein“, so Schulze.
 
Der Umweltpolitiker weiter: „Das Thema Insektensterben ist spätestens seit dem Jahr 2017 überaus präsent. Es ist daher vollkommen unverständlich, warum die rot-rote Landesregierung in Brandenburg erst jetzt im Wahljahr 2019 die große Bedeutung des Themas zu erkennen scheint.“